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Minitipp bzgl. Programmstarts: tmpfs vs. Kernel-Cache

In den Arch Wikis gibt es mehrere Anleitungen, wie man das Firefox-Profil in ein tmpfs stopfen kann:

Bei anderen Browsern oder ganz anderen Anwendungen ginge das bestimmt analog.

So ein großer Eingriff macht dann Sinn, wenn jeder erdenkliche Schreibzugriff auf die Platte verhindert bzw. verschoben werden soll: Zum Beispiel bei Notebooks mit Platte im Standby oder wenn man Flash-Speicher schonen will. Der Ansatz ist aber schon "eher riskant" und ziemlich komplex. Meine Alternative ist nun so trivial, dass ich mich kaum traue, das zu posten. ;)

Man könnte auch das Firefox-Profil in den Kernel-Cache "laden", indem man das hier in die /etc/rc.local schreibt:

ionice -c 3 find /home/user/.mozilla/firefox -type f \
    -exec cp '{}' /dev/null ';' &

Der Effekt für den ersten Start ist derselbe, die Daten kommen aus dem RAM. ionice soll dafür sorgen, dass das restliche System beim Booten möglichst nicht beeinträchtigt wird. Ein bisschen merkt man es aber trotzdem.

Ich finde, für den "durchschnittlichen Anwender" reicht das. Der erste Start und die ersten Aktionen sind erheblich beschleunigt -- und im weiteren Verlauf fällt mir der Firefox sowieso nicht negativ auf, was die Geschwindigkeit betrifft.