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Weil bald Ostern ist …

… und auch zu Ostern Geschenke sehr beliebt sind, möchte ich an dieser Stelle noch einmal ausschweifen und ein bisschen Musik in den Raum werfen. Die lässt sich nämlich prima verschenken. Wie schon beim letzten Mal ist all das hier freie Creative Commons-Musik.

Damals war es etwas gitarrenlastiger, diesmal geht’s in die ruhige, elektronische Ecke. Und anstatt auf einzelne Künstler zu verweisen, gibt’s diesmal auch gleich große Sammlungen an Werken.

Machtdose – Aqual(o)unge

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Bei der Machtdose gibt es jeden Monat ein „Mixtape“. Das ist meistens ein bunter Rundumschlag und deckt viele verschiedene Genres ab. Die Aqual(o)unge-Ausgaben sind aber etwas besonderes: Einerseits gibt es hier keine mündlichen Ankündigungen der Liedtitel und andererseits ist das Genre festgelegt auf ruhige, ambiente Tracks, die alle in irgendeiner Weise mit „Unterwasserwelten“ konnotiert werden dürfen. Der Herausgeber Roland beschreibt es selbst so:

Genannt habe ich den Mix Aqual(o)unge, weil er durchgängig Tracks enthält, die irgendwie im „Submarinen“ anzusiedeln sind (wohl die zweithäufigste Metapher, die in elektronischer Musik verwandt wird). In dem Sinne soll er „deep“ sein, zugleich aber auch entspannend wirken wie ein Warmwasserbad.

Jede Ausgabe ist etwa eine Stunde lang und ideal, um abzuschalten und sich zu entspannen.

Netlabels: Bump Foot und Bio Mechanics

Aber das ist nur der Anfang. Der Service, den Roland bei der Machtdose bietet, ist Gold wert. Er verlinkt nämlich immer schön sorgfältig alle Quellen und dadurch habe ich etwas entdeckt, was ich so vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte: Es gibt „Netlabels“. Die gibt es schon lange, ich hatte sie nur nicht bemerkt. Sie funktionieren quasi wie normale Labels (soweit ich das als Nicht-Musiker von außen beurteilen kann), „vertreiben“ aber nur freie Musik (Creative Commons) und nur im Internet.

Was sich einem hierdurch eröffnet, ist eine unglaubliche Fülle an freien Werken. Die Machtdose liefert eine sehr gute Vorauswahl, aber ein Besuch an der Quelle lohnt sich. Exemplarisch seien diese beiden Labels genannt, um einen Eindruck von der Sache zu bekommen:

Bei Bio Mechanics gibt es die Kategorie „Deep“ und bei Bump Foot gibt es „Foot“ – beide warten mit großartigen Künstlern und Releases aus eben dieser „submarinen“ Sparte auf.

Wie gesagt, das soll nur ein Einstieg und eine kleine Anregung sein. Wer an der Machtdose Gefallen findet, für den lohnt es sich, die dort verlinkten Netlabels zu besuchen.

Again: Das ist alles Creative Commons.