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Der Passwortmanager passman

Ein Haufen Leute zahlt Geld für Passwortmanager. Die Dinger, die ein Masterpasswort haben, hinter dem dann deine ganzen echten Daten stecken. Andere benutzen den GNOME-Keyring. All sowas integriert sich aber schlecht bis gar nicht in ein einfaches Desktop-Setup.

Gestern habe ich im englischen Arch Forum einen Post von „i_love_penguins“ gelesen, in dem er passman vorgestellt hat. Das ist ein Passwortmanager in Form eines Shellskriptes. Die Daten werden von GnuPG verschlüsselt. Mit dem dmenu kann man Passwörter auswählen und das xdotool kann sie automatisch in die Felder des Browsers schreiben.

Großartig! Ich frage mich, wieso ich nicht schon früher über sowas gestolpert bin oder es gar selbst gebastelt habe. Schwer ist das ja nicht umzusetzen und es funktioniert prima.

Ich selbst verwende passman nicht direkt, weil es schlecht mit meiner bestehenden „Lösung“ funktioniert: Ich habe pro Account eine Textdatei mit den notwendigen Informationen; das ganze Zeug liegt in einem EncFS. Das hat den Vorteil, dass ich neben den eigentlichen Zugangsdaten noch direkt an Ort und Stelle weitere Informationen hinterlegen kann, zum Beispiel mit welcher E-Mail-Adresse ich mich registriert habe und so weiter. Die relevanten „bits and pieces“ habe ich dann von passman übernommen und das Ergebnis ist getpw.

Aber jedem, der vielleicht noch gar keinen Passwortmanager verwendet oder nicht weiß, wie er das Problem bei einem minimalen Desktop-Setup elegant lösen könnte, sei passman als Anreiz wärmstens empfohlen.

https://github.com/mlux/passman

– Nachtrag 2015-09-26: passman ist weg. Der ganze User „mlux“ ist leer. Schade.